Gastbeitrag von Winfried Möller
Hörgeschädigte Menschen haben nicht nur die Gebärdensprache als eigenständige Sprache, sondern seit dem Jahre 2023 auch eine eigene Flagge, genannt „Deaf Flag“.
Diese stellte Caritas-Gebärdensprachler Werner Althaus beim Treffen der Gehörlosen in Fulda vor. Die Flagge als internationales Erkennungszeichen hat der taubblinde französische Künstler Arnauld Balard entworfen.
Sie solle das Symbol der weltweiten Gehörlosengemeinschaft werden, so Werner Althaus. Die Hintergrundfarbe „Blau“ stehe für Menschheit und Leben.
„Türkis“ stehe für die Gebärdensprachgemeinschaft und „Gelb“ für Licht und Bildung für Menschen in Gebärdensprache. Die gelben Strahlen seien gleichzeitig auch einer Hand mit gespreizten Fingern nachempfunden und zeigten über den Flaggenrand hinaus.
Deren Bedeutung sei, dass die Gebärdenspräche alle auf der Welt erreichen und erfassen solle. Natürlich wurde bei Kaffee und Kuchen über die Bedeutung von Farben, Form und Sinn einer Flagge diskutiert.


